Nähkorb – die klassische Variante des Nähkästchens ♥

Wie auch das Nähkästchen, dient ein klassischer Nähkorb der Aufbewahrung von Utensilien zur Textilreparatur. Ersteres ist eher nach dem selben Prinzip eines Werkzeugkastens aufgebaut, solide gefertigt und verfügt über mehrere Etagen, die sich beim Aufklappen des Deckels entfalten – letzterer wiederum sieht weniger technisch, dafür besonders dekorativ aus und verbirgt umso besser, was sich in ihm verbirgt: Nadel, Faden, Schere, und was man als Hausfrau heute wie eh und je benötigt. Dank ihres individuellen Designs werden Nähkörbe zu vollwertigen Einrichtungsgegenständen und müssen kein unrühmliches Dasein in der hintersten Ecke des Putzschrankes mehr fristen. Ob Landhaus-Stil oder puristisch-modern, ob einfarbig oder in bunten Farben, ob geflochten oder glatt, aus Naturmaterial oder aus Kunststoff – die Vielfalt an Varianten sorgt dafür, dass ihr Nähkörbchen ihrem Heim auch optisch den letzten Schliff verleiht.

Ein Korb für alle Fälle

Zeigen Sie Geschmack und erfahren Sie, dass Praktisches auch gut aussehen kann. Meist sind Nähkörbe nicht nur von außen ansehnlich gestaltet, sondern beweisen beim Öffnen, dass wahre Schönheit von innen kommt. Meist mit einem Stoff-Futter versehen, oft auch gepolstert, zeigt ein schmuckes Nähkörbchen, dass man Funktionalität ebenso schätzt wie Ästhetik. Durch die meist besonders liebevolle Verarbeitung fallen die einzelnen Fächer für Zwirn, Wolle und Stoffreste oder auch das eingearbeitete Nadelkissen nicht als Fremdkörper auf, sondern integrieren sich auf harmonische Weise in den Nähkorb. Je nach Größe lassen sich auch Scheren, eine Strickliesel oder andere Gegenstände darin unterbringen, so dass man sein Nähzeug jederzeit komplett an ein und demselben Ort verstauen und bei Bedarf mitnehmen kann. Viele sehen Nähen als eine lästige Pflicht an, doch auch diejenigen, die aus Freude und mit Passion ihre Kleidung selbst verschönern und reparieren, schieben Arbeiten wie diese deshalb oft vor sich her, weil sie dazu erst die einzelnen Utensilien zusammensuchen müssten.

Mit einem gut sortierten Nähkorb gibt es nun keine Ausreden mehr, warum man sich nicht sofort daran macht, einen Knopf wieder anzunähen und stattdessen darauf zu warten, bis aus einem mehrere geworden sind. Und nicht zuletzt befördert ein Blick ins Nähkörbchen oft auch vergessene Schätze zutage, von Zierknöpfen, Flicken und Pailletten bis hin zu Omas altem Fingerhut. Diese lassen sich allesamt immer wieder gebrauchen und bergen oft auch die eine oder andere nostalgische Erinnerung in sich. Nicht umsonst begleiten Nähkörbe ihre Besitzerinnen oft ein ganzes Leben und werden – samt Inhalt – sogar weiter vererbt.

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